Würde ich hier alle Dinge aufzählen, die ich hasse, würde ich das gesamte Universum in die Luft jagen.
Oder wie ein total verkorkster Trottel, der sich wichtig machen möchte.
Vielleicht ist es auch einfach nur das Klischee in mir, welches zum Vorschein kommen möchte.
Ich hasse eine Menge Sachen, von Intoleranz bis Fahrradfahren, wenn es windig ist, findet man in meinem kleinen Archiv eigentlich alles.
Ich hasse meine beste Freundin, weil ich immer nur gut genug für sie zum Kopieren und in der Pause abhängen bin. Sie ist ein Mitläufer, wird immer einer bleiben und die Leute schwärmen nur um sie herum, weil sie sich anpasst wie ein Chamäleon.
Ich hasse meine Eltern und eigentlich alle meine Bekannten, weil sie das sehen, was sie sehen wollen.
Ich hasse den Staat, weil er mich zwingt zur Schule zu gehen, weil er mich zwingt, in der Psychiatrie zu gehen und weil er mich zwingt, Therapie zu machen.
Ich hasse meine Helden, weil sie sich umbringen.
Ich hasse mich selbst, weil ich die Schuld anderen in die Schuhe schiebe, nur weil ich zu feige bin.

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