Ich hasse alles, bevor ich in die Klinik kam, war alles gut.
Normalgewicht: 43kg bei einer Größe von 1,68m
Höchstgewicht: 45kg, nie mehr als das
Niedrigstgewicht: 38kg
Zwölf Kilo musste ich zu nehmen, als ich mit 44 eingewiesen wurde.
Mit meiner Essstörung vielleicht sogar Magersucht haben sie sich nicht auseinander gesetzt, ich war schließlich wegen den Tabletten da.
Das Fressen hat mich kaputt gemacht, als ich mit sechsunfünfzig entlassen wurde, habe ich erst einmal 5kg abgenommen.
Und dann ist alles stehen geblieben.
Meine Mutter zwingt mich täglich, alles in mich hinein zu stopfen, so, dass ich mich in der Schule konzentrieren kann.
Die Konzentration muss da sein, anders überlebe ich die Schule nicht.
Nichts geht mehr, am Tag nehme ich nicht mehr als 600Kcal zu mir und es wird weniger.
Ich hasse das alles, verdammt!
Mit 38 konnte ich leben, aber mit fetten einundfünfzig nicht.
Essen ekelt mich an und mein Gewicht noch mehr.
Wenn es heißt "Friss oder Stirb", sterbe ich lieber.

1 Kommentar:
Ich bin der Meinung, dass es eigentlich wenig bringt dich zu "mesten", wenn du gar nicht dazu bereit bist einen Schritt in Richtung Besserung zu machen. Dass viele Essgestörte dann eben Wege finden, die Zusatzkalorien loszuwerden, ist ja nahezu üblich, wenn genau dieser Fall eintrifft. Und naja, oftmals gerät man dann zB. von Magersucht in die Bulemie, hat eine Mischung davon, etc. Aber das alles weißt du wahrscheinlich. Daher sehe ich das Ganze leicht unsinnig, auch wenn ich sagen muss, dass du selbst mit 45 Kilo im (starkem) Untergewicht für deine Größe bist und es auch, meiner Meinung nach, unterlassene Hilfeleistung wäre, wenn man dich, ohne etwas zu tun, einfach weiterhin abmagern lassen würde. :/
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