Ich bin der Superheld, der euch alle vor mir selbst rettet, das Papierschiffchen aus einer wichtigen Arbeit, dass durch braune Pfützen treibt, vielleicht sogar ein Drittel Wahrheit.
Sobald meine zerschlissenen Schuhe in der braunen Erde landen und der Schmerz meine Füße attakiert, fängt die Uhr an zu ticken.
Die Ohren abgeschottet, eingeschüchtert von den raschelnden Bäumen, kämpfe ich mich vor zum Wasser.
Hinhocken und die Hände ins Wasser halten, an der Luft trocknen lassen.
Ein entsetztes Gefühl, dass sich in meinem Magen ausdehnt, als ich die Finger in den Hals stecke.
Brühe/Suppe/Undefienierbarer Kram/Essen/Fett kommt meine Speiseröhre hochgelaufen und sprudelt aus meinem Mund.
Hände ins Wasser, Mund mit einem Zipfel meines Pullovers abwischen, weiter kämpfen.
An der Elbe entlang, bis ich am Strand ankomme.
Die Schuhe über die geschwollenen Füße streifen, damit man auch ja eine Erkältung bekommt.
Geheimnisse kleben an meinen Fußsohlen und ich bete, es sie sind nicht zu schwer für meine schmalen Schultern.
Ich bin eines dieser kleinen Kinder, die versuchen, es sich selbst schwerer zu machen, als es ist.
Die Kinder, die das Essen verweigern, in ihr Fleisch schneiden, diverse Tabletten schlucken und jeden Tag ihre Grenzen überschreiten.
Bewusst oder unbewusst.
Die Kinder, die sowieso früher sterben als andere.

1 Kommentar:
ich bin auch eines dieser kinder.
ausdrucksstarker text.
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